Aufruf zur Demonstration: „8. März ist jeden Tag! – Krise überwinden heißt Kapitalismus bekämpfen. Queer_feministisch, solidarisch, intersektional.“

English version below.

MONTAG 28. FEBRUAR 2022 | 18:30 UHR | THEATERPLATZ

Menschen in Polen kämpfen unter dem Slogan „My body, my choice!“ für ein Recht auf Abtreibung und setzen sich dabei den Repressionen eines autoritären Staates aus. Währenddessen missbrauchen Coronaleugner*innen bis hin zur AfD diesen Slogan, um ihre Impfverweigerung zu legitimieren. Sie verhöhnen damit alle, die starben, weil ihnen aus absurden ideologischen Gründen eine Abtreibung verwehrt wurde. Sie verhöhnen alle, die schon lange gegen die patriarchale Unterdrückung kämpfen, für deren Kämpfe sie sich bisher nie interessierten oder denen sie sogar in den Rücken fielen.

Doch auch in diesem Jahr sind die stetigen Angriffe aus dem autoritären Lager auf die (queer)feministische Bewegung nicht der einzige Grund für Frauen, Lesben, inter, non-binary, trans und agender Menschen (FLINTA*), am 8. März, dem feministischen Kampftag, für Selbstbestimmung und Gerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Durch die Pandemie und ihre Auswirkungen haben sich die patriarchalen Ungleichheiten in den vergangenen zwei Jahren weiter verschärft. Vor allem migrantisierte und FLINTA* Personen verrichten unterbezahlte sog. systemrelevante Lohnarbeit, müssen – besonders in der Pandemie – unentgeldliche Carearbeit leisten und sind so Mehrfachbelastungen ausgesetzt. Durch eine Zuspitzung der Wohnungsnot, Schließung öffentlicher Einrichtungen und häfigeres zu Hause bleiben (müssen) ist es noch schwerer für FLINTA* Personen geworden, patriarchaler Gewalt zu entkommen. So steigen auch die Zahlen von häuslicher Gewalt und Feminiziden seit Beginn der Pandemie. Verstärkt durch „Social Distancing“ fällt eine Unterstützung durch soziale Umfelder weg und die Arbeit von unterstützenden Strukturen wie Beratungsstellen und sicheren Räumen können aufgrund von Unterbezahlung nicht genügend Kapazitäten aufbringen. Hierbei ist klar zu bennen: Die Pandemie trifft uns nicht alle gleich, gemeinsam müssen wir für eine intersektionale soziale Gerechtigkeit kämpfen. Die Pandemie und ihre politische Bewältigung wird auf dem Rücken von armen, migrantisierten und FLINTA* Personen ausgefochten, darauf haben wir keinen Bock mehr!​​​​​​​  Um die Pandemie solidarisch zu überstehen und darüber hinaus in einer besseren Gesellschaft zu leben, brauchen wir ein Sorge-, Bildungs- , Wohnungs- und Gesundheitssystem, dass sich am Menschen orientiert und nicht am Profit. 

Der 8. März rückt näher, doch wir wissen: Der Kampf gegen die Unterdrückung von FLINTA* in dieser Gesellschaft ist nicht an einem Tag gewonnen. Die Ursachen dieser Unterdrückung liegen im patriarchalen, kapitalistischen System. Corona wirkt darauf wie ein Brennglas, deshalb heißt es gerade zu Pandemiezeiten: 8. März ist jeden Tag!

  • Tragt FFP2-Maske, haltet Mindestabstände ein und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt!
  • Kommt nicht alleine zur Demo und achtet auf einander!
  • Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren!
  • Schützt euch und andere, indem ihr euch impfen lasst!

English version:

Call to Demonstration: Every day is March 8! – surviving the crisis means fighting against capitalism. Queerfeminist, intersectional, in solidarity.

MONDAY FEBRUARY 28 2022 | 6:30 PM | THEATERPLATZ

Abortion campaigners in Poland fight for the right to bodily autonomy under the slogan “My body, my choice” – and in doing so, suffer the consequences of demonstrating against an authoritarian state. At the same time, corona deniers and the AfD misuse this slogan to legitimise their refusal to be vaccinated. This is a slap in the face to everyone who has died because they were unable to get an abortion for absurd ideological reasons. It’s a slap in the face to everyone who has spent years fighting against patriarchal oppression – people who the corona deniers and AfD never supported, and even stabbed in the back.

But this year, constant attacks from authoritarian regimes on queer-feminist movements are not the only reason for women and gender non-conforming (GNC) people to take to the streets on the 8th of March, demonstrating for bodily autonomy and equality. The last two years of the pandemic have contributed to major increases in the inequalities fueled by the patriarchy. The so-called “essential work”, constantly underpaid, is done primarily by women and GNC people, often with a migrant background, and the same people are also overwhelmed by unpaid emotional and dmoestic labour. An increase in housing problems has also made it harder for women and GNC people to escape patriarchal violence, and as a result, the rates of domestic violence and femicide have skyrocketed during the pandemic. Social environments are limited by the pandemic, safe spaces and counselling centers are poorly funded. Here, it becomes clear – the pandemic doesn’t affect everyone equally. We have to stand together and fight for intersectional social equality. Strategies for dealing with this pandemic have constantly exploited the poor, migrants, women and GNC people, and we won’t take it anymore. To survive this pandemic and build a better society, we need care, education, living and healthcare systems that focus on people not profits.

The 8th of March is getting closer, but we know that the fight against the oppression of women and GNC people in our society won’t be won in one day. The causes of these oppressions are to be found in patriarchal and capitalist systems. Corona magnifies these problems drastically, so especially during the pandemic: Every day is the 8th of March!

  • Wear an FFP2/N95 Mask, observe social distancing and stay at home if you feel sick.
  • Don’t come alone to the demo, watch out for your friends.
  • Don’t let the police harrass you!
  • Take care of yourself and others by getting vaccinated!

Stress mit der Polizei? Post vom Ordnungsamt?

Du warst nach der Demo am 14.02.22 in einer Polizeilichen Maßnahme?

English version below

Melde dich unter: legal-weimar0708@riseup.net

  • Wenn du Post vom Ordnungsamt oder der Polizei bekommst, antworte erstmal nicht sondern schreib uns. Bewahre alles auf. Auch die Briefumschläge.
  • Schreibe ein Gedächtnisprotokoll, damit du nicht vergisst, was passiert ist.
  • Du bist mit den Repressionen nicht alleine! Es ist sinnvoll, das Vorgehen gemeinsam mit anderen Betroffenen abzustimmen. Schreib uns. Wir können euch vernetzen.
  • Dich belasten Erfahrungen rund um die Demo? Du weißt nicht genau wie du damit umgehen sollst? Schreib uns. Wir versuchen, dich zu unterstützen.
  • Mach keine Aussagen! Alles kann gegen dich oder deine Freund*innen verwendet werden. Lass dich zur Situation beraten. Schreib uns. Wir können bei der Suche nach Anwält*innen unterstützen und versuchen finanzielle Unterstützung zu organisieren.
  • Erste Infos, wie du mit dieser Situation umgehen solltest und Kontakt zur Roten Hilfe findest du hier: http://rotehilfejena.blogsport.de/anhoerungsbogen-erhalten/

Bitte teilt diese Info!

Stress with the police? Mail from the public order office?

You were in police custody after the protest on Feb. 14 2022?

Get in touch with us at: legal-weimar0708@riseup.net

  • If you get mail from the police or the public order office, don’t answer them and get in touch with us. Keep all the documents and even the envelopes.
  • Please write a memory log so that you don’t forget what happened.
  • You are not alone with the repression! It makes sense to agree on a course of action together with other victims. Get in touch with us. We can connect you.
  • Are you burdened by experiences around the protest? You don’t know exactly how to deal with it? Get in touch with us. We’ll try to support you.
  • Don’t make any testmonies to the police! Everything can be used against you or your friends. Get advice on the situation. Get in touch with us. We can help you find lawyers and we’ll try to organise financial support.
  • You can find initial information on how to deal with this situation and contact to Rote Hilfe here (german): http://rotehilfejena.blogsport.de/anhoerungsbogen-erhalten/

Please share widely!

Vor dem Virus sind nicht alle gleich!

Redebeitrag vom 14. Februar 2022

Der Spruch: „Vor dem Virus sind alle gleich“, wurde gerade zu Beginn der Pandemie häufiger verwendet. Aber ist das so?

Auch wenn das Virus biologisch nicht gezielt Menschen aussuchen kann, es muss ganz klar gesehen werden das viele Menschen gezwungenermaßen einem deutlich höheren gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind. Sei es durch ihren Lebensort oder auch ihre berufliche Tätigkeit.

Seit Januar 2020, also sogar vor den ersten bestätigten Corona Fällen in Deutschland, begann die deutsche Firma Biontech bereits an einem Impfstoff gegen COVID-19 zu forschen.

Die Hoffnung ein solcher Impfstoff könnte Pandemie beenden war groß. Nun haben wir unterschiedliche Impfstoffe und trotzdem ist die Pandemie nicht vorbei. Die reichen Länder des Globalen Norden kaufen durch teure Verträge mit den Unternehmen den gesamten Impfstoff auf horten diesen. Durch den Patentschutz kann die Produktion nicht erhöht werden und ärmere Länder des Globalen Süden gehen leer aus. Sogar die Weltgesundheitsorganisation sowie die Welthandelsorganisationen fordern und machen Vorschläge für eine temporäre Aufhebung des Patentschutzes für Impfstoffe und andere medizinische Schutzmaßnahmen gegen Corona. Im August 2021 schloss sich sogar die USA an eine solchen Forderung an. Doch die profitierenden Konzerne und Länder stellen sich für einen solchen Beschluss quer.

Doch was hat es überhaupt mit diesen Patenten auf sich: Patene sollen im Normalfall das geistige Eigentum schützen und damit das Risiko bei Innovationen für Unternehmen verringern. Bei den Corona-Impfstoffen benötigte es aber keinen Anreiz für Innovationen, da beispielweise die deutsche Regierung eine tragende Rolle dabei gespielt hat, die nötigen Innovation im Voraus zu finanzieren. Der Fehler war, dass diese staatliche Finanzierung nicht an bestimmte Voraussetzungen für Biontech gebunden waren, wie eine temporäre Freigabe der Patente oder in einen Patent-Pool, also eine freiwillige Lizensierung. Den möglichen Erfolg eines Patent Pool macht der Umgang mit Medikamenten gegen AIDS sichtbar. 2010 wurde ein solcher Patent-Pool mit Unterstützung der UN eingerichtet und führte dazu, dass 97 % der Menschen aus dem globalen Süden von den Lizenzen profitieren konnten.

Der vorherrschende Impfnationalismus zeigt noch einmal deutlicher, wie die Solidarität von den reichen Ländern des Globalen Norden, wie die USA und Deutschland, gegenüber Ländern des Globalen Süden, welche die Pandemie noch stärker getroffen hat, plötzlich komplett verschwindet. Auf der gesamten Welt gibt es über 3 Milliarden Menschen, die bisher noch nicht einmal den Zugang für eine erste Impfung bekommen konnten. Dies zeigt erneut den deutlichen Ausdruck von der imperialistischen und neokolonialen Politik des Globalen Norden.

Außerdem ist hervorzuheben, dass dieser kapitalistische Weg in einer globalen Pandemie einfach viel zu kurz gedacht und erfolgslos bleiben wird. Zu hoffen, dass es einfach irgendwann aufhört, weil wir, als Menschen in Deutschland die Möglichkeit haben uns vielleicht zum 10. Mal impfen zu können ist naiv. Wobei sich hier gar nicht impfen zu lassen keine Lösung, sondern ein weiteres Problem ist. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich eine neue Virus Mutation in einem Land mit niedrigen Impfquoten durchsetzt und für eine erneute globale Welle führen wird.

Fast ein Fünftel des deutschen Wirtschaftswachstum 2021 ist auf Biontech zurückzuführen. Sie haben allein in den ersten 6 Monaten des Jahr 2021 einen Gewinn von 7,4 MILLIARDEN Euro gemacht. Wo in derselben Zeit Menschen finanziell durch die Krise bereits seit über zwei Jahre leiden und an ihrer Existenz arbeiten.

Auch wenn die Medizinische Versorgung ein Menschenrecht ist wird sie momentan für die Profite von einigen großen Konzerne vermarket.

Bis heute sind schätzungsweise weltweit ca. 5,8 MILLIONEN Menschen an dem Virus gestorben. Wobei es sich hierbei auch lediglich um die offiziellen Zahlen handelt und tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher sein werden.

Die Patente der Impfstoffe müssen freigegeben werden, damit wir einen global gerechten Weg durch diese Pandemie beschreiten können. Und die Pandemie überhaupt gemeinsam überwinden können.

Vor dem Virus sind nicht alle gleich.

Gesundheit darf keine Ware sein!

Krise überwinden heißt Kapitalismus bekämpfen!

Redebeitrag vom 14. Februar 2022

Seit inzwischen zwei Jahren sind wir mit der Pandemie schon einer Situation ausgesetzt, die uns allen schwer zu schaffen macht. Nicht nur der Staat scheint einfach keinen richtigen Umgang mit der Situation finden zu können – immer wieder wird die Strategie geändert. Auch die radikale Linke verharrt gefühlt seit zwei Jahren in einer Art Schockstarre angesichts der Dystopie in der wir uns befinden. Die einzigen, die von Anfang an offenbar genau wussten, wie die Situation zu deuten sei und wo ihre Ursachen liegen, war das Gemisch aus Rechtsradikalen, Souveränist*innen, Esoteriker*innen und Verschwörungsideolog*innen, die die Existenz des Virus einfach komplett leugnen. Das das Legnen der Pandemie selbst natürlich überhaupt nichts löst, steht nicht zur Debatte und muss deshalb an dieser Stelle nicht diskutiert werden.

Einige Teilnehmende der sogenannten „Spaziergänge“ behaupten jedoch vehement, sie seien ja gar nicht rechts, sondern würden nur die autoritären Maßnahmen der Regierung kritisieren. Das Virus existiere zwar, aber sei ja nicht gefährlicher als eine normale Grippe. Aber die Gefährlichkeit von Covid-19 zu leugnen, bedeutet zwangsläufig, die Menschen zu gefährden, die in dieser Gesellschaft ohnehin schon besonders benachteiligt werden. Die Forderung der Leugner*innen eine „Durchseuchung“ zuzulassen, da die Symptome der Erkrankung, wenn überhaupt, ja nur für ein paar wenige wirklich gefährlich wären, ist nur ein schlechter Versuch dieser Bewegung, ihren Sozialdarwinismus zu kaschieren.

Außerdem – und das ist das Narrativ, was alle Teilnehmenden der sogenannten „Spaziergänge“ verbindet – berufen sie sich ständig auf ein „Recht auf individuelle Freiheit“. Absurd, auf ein solches Recht ausgerechnet während einer Pandemie zu bestehen. Eine ansteckende Krankheit ist per se sozial – im schlechtesten Sinne. Ihre Verbreitung erfordert soziale Interaktion, sie erfordert Gemeinschaft. Niemand kann eine individuelle Beziehung zu einer solchen Krankheit haben. Deshalb kann die individuelle Entscheidung auch nicht maßgebend sein im Umgang damit. Entscheidet sich eine einzelne Person dazu, die Maßnahmen nicht einzuhalten, betrifft das die Menschen um sie herum ebenfalls und kann sogar tödlich enden.

Diese Auffassung, das Recht auf individuelle Freiheit sei unantastbar, hat seinen Ursprung in der Individualisierung, die mit dem neoliberalen Leistungsversprechen einhergeht: Die Aussicht auf Selbstverwirklichung durch individuelle Leistung suggeriert, ein Recht auf die versprochene Freiheit zu haben. In der Realität wird das aber immer seltener eingelöst. Schon vor der Pandemie mussten viele Menschen die Erfahrung machen, dass das Versprechen von individueller Freiheit in dieser Gesellschaft ein leeres Versprechen ist. Zum Beispiel Menschen, die Hartz IV beziehen oder Menschen ohne deutschen Pass. Seit der Pandemie machen auf einmal auch Teile der Bevölkerung, deren Freiheiten bisher meist vom Staat garantiert wurden diese Erfahrung. In Reaktion auf diese gesellschaftlich erlebte Kränkung, verteidigen sie reflexartig das ihnen versprochene Recht auf Freiheit, das jedoch in seiner eingeforderten Absolutheit nicht eingelöst werden kann, ohne anderen eben dieses Recht zu nehmen.

Der Wunsch nach Kompensation dieses erlebten Verlusts von Selbstbestimmung hinterlässt ein Vakuum, das – wie so oft – schnell von rechts gefüllt wurde. Verschwörungsmythen bieten leicht verständliche Erklärungen komplexer Situationen. Sie erlauben eine Darstellung der Situation als absichtlichen, geplanten Angriff auf die eigene individuelle Freiheit. Das Kapital wird hier zu einem Subjekt gemacht, das eine Verschwörung plant, und die Pandemie nur als Vorwand nutzt, irgendetwas durchzusetzen. Was genau ist je nach Erzählung immer unterschiedlich, oft läuft es aber auf die antisemitische Erzählung einer Neuen Weltordnung hinaus. Dieses falsche Verständnis des Kapitals als konspiratives Subjekt ist jedenfalls Merkmal eines faschistischen und antisemitischen, verkürzten Antikapitalismus, der leider viel zu oft auch noch bei vermeintlich Linken anzutreffen ist.

Der Staat ist dieser Auffassung nach auch nur Instrument einer Elite, um die autoritären Maßnahmen durchzusetzen. Um das staatliche Pandemiemanagement zu verstehen, muss der Staat allerdings vielmehr als politische Form der kapitalistischen Produktionsverhältnisse verstanden werden. Die Widersprüche dieser Verhältnisse zeichnen sich auch in der staatlichen Corona-Politik ab: Die Notwendigkeit, das kapitalistische Ausbeutungsverhältnis möglichst ununterbrochen aufrecht zu erhalten steht im Konflikt mit der Notwendigkeit der Reproduktion gesunder und produktiver Arbeitskraft.

Das heißt: Maßnahmen, die einen Einbruch der Wirtschaft verursachen könnten, sollen um jeden Preis vermieden werden. Allerdings müssen gleichzeitig Maßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit der Arbeiter*innen soweit es geht sicherzustellen. Daher treffen die staatlichen Maßnahmen zuerst die nicht direkt produktiven Aktivitäten der Bevölkerung. Sie werden ins Private, insbesondere in den Freizeitbereich verschoben. Bevorzugt werden außerdem präventive Maßnahmen z.B. Impfungen, Masken, Tests usw..

Für die Leugner*innen ist jetzt allerdings allein der Fakt, dass solche Maßnahmen mit staatlicher Autorität durchgesetzt werden – denn das werden sie ja tatsächlich – Grund dazu, sie abzulehnen und anzunehmen, die Pandemie existiere gar nicht. Natürlich sind die Disziplinierungsmaßnahmen Ausdruck des staatlichen Gewaltmonopols und werden auch mit Zwang durchgesetzt. Das allein und der Fakt, dass der Staat – wie eben schon gesagt – nicht aus Wohlwollen uns gegenüber, sondern aus ökonomischen Zwängen handelt, heißt jedoch natürlich nicht, dass die Maßnahmen deshalb zwangsläufig falsch sind. Ich persönlich habe jedenfalls nichts dagegen, dass der Staat mich lieber lebendig sehen will, egal warum. Es geht also im Kern überhaupt nicht um die Frage Impfpflicht? Ja oder Nein? Oder Staatliche Maßnahmen versus individuelle Freiheit.

Es geht um die Frage, welche Maßnahmen wirksam gegen ein ansteckendes Virus sind, das uns kollektiv trifft und wie wir die Gefahr gemeinsam bewältigen können. In Anbetracht dessen, dass Impfen die Gesundheit der Menschen um uns herum sicherstellen kann, ist es von einem linksradikalen Standpunkt aus ein selbstverständlicher Akt. Vollkommen egal ob der Staat es auch propagiert oder nicht.

Trotzdem ist unser Ziel natürlich, uns von kapitalistischen und staatlichen Zwängen zu befreien. Egal, ob gerade Pandemie ist oder nicht. Das gelingt aber nicht, indem wir versuchen, diesen Zwängen ein „Recht auf individuelle Entscheidungsfreiheit“ entgegenzusetzen. Vor allem nicht in Pandemiezeiten. Die Befreiung von diesen Zwängen kann nur durch die Überwindung des kapitalistischen Ausbeutungsverhältnis erreicht werden. Nur so können wir die Idee einer Gemeinschaft verwirklichen, die mehr ist als nur eine bloße Ansammlung Einzelner.

Gegen die staatlichen Maßnahmen die tatsächlich im Widerspruch zu unseren Interessen stehen, müssen wir einen gemeinsamen Kampf um die Befriedigung unserer Bedürfnisse führen. Das bedeutet z.B. für einen allgemeinen und gerechten Zugang zu präventiven und therapeutischen Mitteln gegen Covid-19 zu kämpfen. Das bedeutet auch, Wege zu finden, wie das Bedürfnis sich zu schützen die Befriedigung des Bedürfnisses nach sozialer Interaktion nicht ausschließt. Wir müssen, soziale Beziehungen, also auch Sorge um und für die Menschen um uns herum als nicht verhandelbares Merkmal radikaler Kritik am System verstehen.

Der Widerstand gegen Staat, Kapitalismus und das staatliche Pandemiemanagement ist notwendig. Er verliert aber jegliches emanzipatorisches Potenzial, wenn er die reale Bedrohung durch das Virus leugnet. Angesichts dieser kollektiven Bedrohung kann es keine Lösung sein, sich auf ein Verständnis von individueller Freiheit zu berufen, das besonders gefährdete Bevölkerungsteile zusätzlich benachteiligt und ausschließt.

Vor der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, können wir uns nur durch gemeinsame Anstrengung schützen, weil es uns als alle betrifft. Schützen wir durch solidarisches Verhalten diejenigen, die besonders von der Pandemie getroffen werden. Stärken wir denen den Rücken, die in den Krankenhäusern hart daran arbeiten, dass unsere erkrankten Angehörigen eine Infektion überstehen und fordern wir vehement einen bedingungslosen Zugang zu vorhandenen Schutzmöglichkeiten für alle!

Aufruf zur Demonstration: „Krise überwinden heißt Kapitalismus bekämpfen. Solidarisch, antifaschistisch, intersektional.“

MONTAG 14. FEBRUAR 2022 | 18:30 UHR | THEATERPLATZ

Auch im dritten Jahr der Pandemie zeigt sich, dass die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie in erster Linie darauf ausgerichtet sind die ausbeuterischen Verhältnisse der kapitalistischen Produkitonsweise aufrechtzuerhalten. Noch immer wird die Verantwortung für das Pandemiemanagement ins Private verschoben, während große Unternehmen von der Krise noch profitieren. Wir alle und insbesondere diejenigen, die ohnehin durch die Ungleichheiten neoliberaler staatlicher Politik benachteiligt werden, leiden darunter, dass die Pandemie auf diese Weise weiterhin verschleppt wird. Durch die Widersprüche der kapitalistischen Produktionsverhältnisse werden auch durch diese Krise erneut bestehende Ungleichheiten verschärft! 🔥

Währenddessen ziehen noch immer jede Woche Schwurbel-Demos durch unsere Städte. Die sogenannten „Spaziergänge“ sind ein Sammelbecken für rechte, regressive und verschwörungsideologische Narrative, die unter dem Vorwand eines geheuchelten „Antiautoritarismus“ auch Teile des esoterischen und linksliberalen Milieus für sich gewinnen konnten. Auch diese Teilnehmenden, leugnen die Existenz des Virus oder die Gefahr die von ihm ausgeht und versuchen damit ihr unsolidarisches Verhalten in der Pandemie zu legitimieren. Doch die Pandemie betrifft uns alle. Durch eine Individualisierung der Probleme, die sie mit sich bringt, können diese nicht gelöst werden. Nur durch solidarisches Handeln – sowohl in unserem persönlichen Umfeld als auch international – kann die Pandemie bewältigt werden.

Zu lange hatte die radikale Linke kaum Antworten auf die Pandemie, das staatliche Pandemiemanagement und die pandemieverharmlosenden Proteste. Tragen wir unseren Protest endlich auf die Straße! Die Krise zu überwinden heißt, den Kapitalismus zu bekämpfen! Solidarisch. Antifaschistisch. Intersektional.

😷 Tragt FFP2-Maske, haltet Mindestabstände ein und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt!
⚠️ Kommt nicht alleine zur Demo und achtet auf einander!
🐖 Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren!
💉 Schützt euch und andere, indem ihr euch impfen lasst!

Aufruf zur Kundgebung „Mit Solidarität und Antifaschismus durch die Krise – Das ist unsere Stadt!“

MONTAG 07. FEBRUAR 2022 | 18:30 UHR | THEATERPLATZ: Linke Perspektiven auf die Corona-Pandemie und anschließende Tanzdemo: HERDERPLATZ | ab 19:30 UHR

Auch im 3. Jahr der Pandemie erleben wir eine kurzsichtige, kapitalorientierte sowie inkonsequente Politik unter der Begründung der Pandemiebekämpfung. Was im ersten Lockdown mit Applaus für das Pflegepersonal und Ärzt*innen noch optimistisch begann, endete in einer Überbelastung des Gesundheitssystems, steigenden Femiziden, einem Versagen der Bildungspolitik, Kapital mit der Krise, drastischer Anstieg der Lebenserhaltungskosten, sowie einem Aufschwung für rechtspopulistische und rechtsextreme Bewegungen in Deutschland und darüber hinaus. Wir müssen klar benennen das diese „Spaziergänge“ sehr gefährlich sind, bei denen rechtsextreme Ideologien und antisemitische Ressentiments massenhaft normalisiert werden. Die Konsequenzen tragen und erleiden wir alle! Wir fordern einen solidarischen Weg aus der Krise!

Es braucht endlich eine Reform der Gesundheitspolitik, die das Personal deutlich besser bezahlt und niedrigere Arbeitszeiten ermöglicht! Es muss Schluss damit sein, dass sich die sozialen Ungleichheiten in der Krise weiterhin verstärken und dennoch das Vermögen der obersten 1% auch in der Pandemie weiter steigt! Schluss mit der Heuchelei von Solidarität und Zusammenhalt während wir zuschauen wie Menschen an der EU-Außengrenze im Winter erfrieren und wir weiterhin Menschen in Krisengebiete abschieben. Es muss Schluss damit sein, dass es auf Demos und „Spaziergängen“ gegen Corona-Maßnahmen regelmäßig zu gewalttätigen Übergriffen auf Journalist*innen und andere Personengruppen kommt, sowie weit verbreitete Ideologien wie Nationalismus, Rassismus oder Antisemitismus normalisiert werden. Es muss Schluss damit sein, dass Coronaleugner*innen und Rechtsextreme tausendfach gegen Covid-Schutzmaßnahmen verstoßen, während die verantwortungsbewusste Mehrheit der Gesellschaft für die Folgen dieses rücksichtslosen Handelns herhalten muss!

Wir wollen ein gemeinsames und entschlossenes Zeichen gegen diese Missstände setzen. Unsere Antwort auf die Krise heißt Solidarität!

✨ Bleibt am Montag mobil und bewegt euch in Bezugsgruppen. Achtung teilweiße laufen sie auch durch Nord- und Westvorstadt! ✨

Weimar ist unsere Stadt und Weimar bleibt antifaschistisch! Wir sehen uns auf der Straße!

😷 Lasst euch impfen, macht einen Schnelltest, tragt FFP2-Maske, achtet vor Ort auf die Abstände und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt.
⚠️Kommt nicht alleine zur Demo und achtet aufeinander.
🐖 Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren! Fragt uns oder Menschen in der Nähe nach Unterstützung.

Aufruf zur Kundgebung „Mit Solidarität und Antifaschismus durch die Krise – Das ist unsere Stadt!“

MONTAG 31. JANUAR 2022 | 18:30 UHR | HERDERPLATZ mit Pol.B

Nach den letzten Wochen des Protests mit vielen tollen Kollektiven, wurden die pandemieverharmlosenden Aufmärsche zumindest erfolgreich aus der Innestadt verdrängt. Never ending story… nächsten Montag werden wieder sogenannte „Spaziergänge“ stattfinden. Darunter sind mehr und mehr gewaltbereite, aggressive Personen zum Teil Rechtsradikale. Oben drauf hat die faschistische AfD am Montagnachmittag eine Kundgebung auf dem Theaterplatz angemeldet, um die Schwurblis zu unterstützen. Auch diese Woche werden wir mit euch dagegen demonstrieren. Stoppen wir die Schwurbelaufläufe und setzen wir ein klares Zeichen gegen Diskursverschiebung nach rechts und wissenschaftsfeindliches Geschwurbel.

Kommt ab 16 Uhr zur Anti-AfD Demo auf den Theaterplatz und ab 18:30 Uhr zu unserer Kundgebung gegen Schwurbler*innen auf dem Herderplatz. 🧨

Wir bleiben klar: Kein Bock auf rechtsesotherische Verschwörungsscheiße in unseren Straßen! Kein Bock auf rassistische und antisemitische Angriffe und Symbole! Die Schwurbelaufmärsche in Weimar sind keine „friedlichen Spaziergänge“ von „besorgten Bürger*innen“. Wer dort mitläuft, demonstriert mit gewaltbereiten Faschos! Fotos von letzter Woche in Weimar findet ihr hier (von Michael Weiland): https://www.flickr.com/photos/backstreetnoise/albums/72177720296236260/with/51845139730/

✨Bleibt am Montag mobil und bewegt euch in Bezugsgruppen. Achtung teilweiße laufen sie auch durch Nord- und Westvorstadt!✨

Weimar ist unsere Stadt und Weimar bleibt antifaschistisch! Wir sehen uns auf der Straße! ✊🏴🚩

😷 Lasst euch impfen, macht einen Schnelltest, tragt FFP2-Maske, achtet vor Ort auf die Abstände und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt.
⚠️ Kommt nicht alleine zur Demo und achtet aufeinander.
🐖 Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren! Fragt uns oder Menschen in der Nähe nach Unterstützung.

Aufruf zu Kundgebungen „Mit Solidarität und Antifaschismus durch die Krise – Das ist unsere Stadt!“

MONTAG 24. JANUAR 2022 | 18:30 UHR | THEATERPLATZ | HERDERPLATZ | MARKT | SCHILLERSTRAßE

Letzte Woche haben wir gezeigt, das wir mit vielen lauten Gegenprotesten, die rechten Anti-Corona Aufmärsche eingrenzen können. Doch leider rufen auch diese Woche wieder Personen aus verschwörungsideologischen und pandemieverharmlosenden Kreisen zu sog. „Spaziergängen“ auf. Obwohl sehr hohe Polizeipräsenz vorherrschte, konnten Angriffe auf Passantinnen, Antifaschistinnen und Presse nicht verhindert werden.

Deshalb nehmen wir die Sache wieder selbst in die Hand und stoppen die Schwurbelaufläufe. Viele verschiedene Kollektive werden ihre Kundgebungen in der gesammten Innenstadt kreativ bespielen und ein klares Zeichen gegen rechte Hetze setzen. Kommt vorbei und lauft zwischen den Kundgebungen umher – auf dem Herderplatz, Theaterplatz, Schillerstraße und Marktplatz. 🧨

Dabei sagen wir aber auch ganz klar: Wir haben keinen Bock auf rechtsesotherische Verschwörungsscheiße in unseren Straßen! Wir haben keinen Bock auf rassistische und antisemitische Angriffe! Wir zeigen eine kreative selbstorganisierte Zukunft auf und ein schon gelebtes solidarisches Miteinander!

✨Bleibt am Montag mobil und bewegt euch in Bezugsgruppen zwischen den Demos hin und her.✨

Weimar ist unsere Stadt und Weimar bleibt antifaschistisch! Wir sehen uns auf der Straße! ✊🏴🚩
@YMRoR @StuKo_BUW @CatCallsofWeimar @FreiRaumKollektiv @PolB

😷 Lasst euch impfen, macht einen Schnelltest, tragt FFP2-Maske, achtet vor Ort auf die Abstände und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt.
⚠️ Kommt nicht alleine zur Demo und achtet aufeinander.
🐖 Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren und holt euch bei uns Unterstützung!

Aufruf Kundgebung „Mit Solidarität und Antifaschismus durch die Krise – Das ist unsere Stadt!“

MONTAG 17. JANUAR 2022 | 18:30 UHR | THEATERPLATZ | HERDERPLATZ | MARKT

Auch in Weimar rufen Personen aus verschwörungsideologischen und pandemieverharmlosenden Kreisen wieder zu sog. „Spaziergängen“ auf. Erst diese Woche versammelten sich am Montag bis zu 600 Coronaleugnerinnen, Verschwörungsideologinnen und Faschos. Aus den Versammlungen heraus wurden Passantinnen, Antifaschistinnen und Presse angegriffen. Polizei und Behörden schikanierten lieber Antifaschist*innen und kumpelten mit den Schwurblis ab.

Deshalb nehmen wir die Sache wieder selbst in die Hand und stoppen die Schwurbelaufläufe. Gemeinsam müssen wir uns wieder für eine solidarische Zukunft und gegen rechte Hetze einsetzen. Deshalb rufen wir zur Demo auf den Herderplatz, Theaterplatz und Marktplatz auf. 🧨

Dabei sagen wir aber auch ganz klar: Wir haben keinen Bock auf rechtsesotherische Verschwörungsscheiße in unseren Straßen! Wir haben keinen Bock auf rassistische und antisemitische Angriffe! Wir haben keinen Bock auf neoliberale Stadtpolitik und ein „Sauberes Weimar“!

✨Bleibt am Montag mobil und bewegt euch in Bezugsgruppen zwischen den Demos hin und her.✨

Weimar ist unsere Stadt und Weimar bleibt antifaschistisch! Wir sehen uns auf der Straße! ✊🏴🚩

😷 Lasst euch impfen, macht einen Schnelltest, tragt FFP2-Maske, achtet vor Ort auf die Abstände und bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt.
⚠️ Kommt nicht alleine zur Demo und achtet aufeinander.
🐖 Lasst euch nicht von der Polizei schikanieren und holt euch bei uns Unterstützung!

11.12.2021: Auf die Straße gegen die „Neue Stärke“!

Überregionale Mobilisierung zu Protesten gegen Neonaziaufmärsche der „Neuen Stärke“ am 12. Dezember 2021

Für den 12. Dezember plante die neofaschistische Kleinstgruppe „Neue Stärke Partei“ ursprünglich einen Aufmarsch in Gera. Aufgrund der aktuellen Thüringer Corona-Verordnungen sind bei Demonstrationen jedoch nur im Ausnahmefall mehr als 35 Teilnehmende zugelassen. Außerdem dürfen Kundgebungen nur ortsfest durchgeführt werden. Aus diesem Grund mobilisieren die Neonazis neben einer Kundgebung in Gera auch zu Kundgeungen in Erfurt, Magdeburg und Bad Kreuznach.

Selbstverständlich werden die faschistischen Kundgebungen nicht ohne Widerspruch bleiben. In jedem der Orte haben Antifaschist*innen Gegenproteste organisiert. Hier findet ihr die angemeldeten Proteste auf einen Blick:

Gera

🚩 14 Uhr – Demonstration am Stadtmuseum („Auf die Straße!“)
🚩 11:30 – 13 Uhr – Mahnwache am Hbf („Gera gegen Rechts“)
🚩 10:30 – 16 Uhr – Demokratiemeile am Puschkinplatz („Gera gegen Rechts“)

#g1112

Erfurt

🚩 14:30 Uhr – Kundgebung am Willy-Brandt-Platz (Hbf) („Auf die Plätze“, „rabatz kollektiv“)

#ef1112

Bad Kreuznach

🚩 14:30 Uhr – Demonstration am Europaplatz (Hbf)

#kh1112

Magdeburg

🚩 14 Uhr – Demonstration am Neustädter Platz („Linksjugend [’solid] Magdeburg“)

#md1112

Weitere Informationen und die einzelnen Aufrufe findet ihr auf Twitter unter dem jeweiligen Hashtag und auf unseren Socialmedia-Kanälen:

Telegram: t.me/weimar0708
Instagram: instagram.com/aufdiestrasse_
Twitter: twitter.com/aufdiestrasse_

Danke an alle Antifaschist*innen in den vier Städten für die Organisation der Proteste ❤️🖤. Kein Fußbreit dem Faschismus – nirgendwo! 🔥

Die Demonstrationen werden von verschiedenen Gruppen vor Ort organisiert. Aktuelle Informationen findet ihr auf Twitter unter dem jeweiligen Hashtag. Grundsätzlich gilt: tragt eine FFP2-Maske und testet euch möglichst vor der Anreise.